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The Last Kingdom (Musik: John Lunn & Eivør)

Soundtrack - The Last Kingdom

TV-Serie “The Last Kingdom”

TV Ausstrahlung 1. Staffel: 2015
TV Austrahlung 2. Staffel: 2017
Stream Verfügbarkeit 3. Staffel: 2018

Biographische Daten John Lunn:

* 13. Mai 1956 in Glasgow
Weitere Filmmusiken: The White Queen, Hotel Babylon, Bleak House, Downton Abby, Bodies, Die Weisheit der Krokodile

Biographische Daten Eivør:

* 21. Juli 1983 als Eivø Pálsdóttirr:
in Syðrugøta (Färöer)

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TITELVERZEICHNIS:

The Last Kingdom
Lívstræðrir
Lighting The Beacons
Helig
Destiny Is All
Icicle
The Hall Of The Fallen
Aeternum
Blood Moon
My England

Time:

5:23
5:18
4:38
4:26
4:45
5:35
5:56
7:05
6:41
5:24

 

 

War aber auch an der Zeit, dass etwas von der großartigen Musik zur TV-Serie „The Last Kingdom“ veröffentlicht wird. Die Serie sollte allen TV-Glotzern gefallen, die sich für zuletzt für die Serie „Vikings“ begeistert haben, auch wenn die auf Bernard Cornwell’s basierende Story am Anfang nicht ganz die spannung und Ausmaße der Handlung um Ragnar Lothbrock und Lagertha erreicht. Aber: Auch hier gibt es einen starken im Vordergrund stehenden Helden, gute weibliche Charaktere und natürlich das ewige mittelalterliche Hin & Her zwischen ins Land einfallenden Dänen/Nordmännern und dem noch zerrissenen und in viele Kleinstaaten gespaltene künftige Königreich Britannien. Die Geschichte basiert auf der Romanvorlage des britischen Autoren Bernard Cornwell - mittlerweile gibt es von “The Saxon Stories” (deutsch: Die Uthred Saga) 11 Bücher - eine leichte Parallele zur “Game Of Thrones”-Saga von R. R. Martin - die deutsche Übersetzung des 11. Bandes ist in der Mache.  Die Musik zur Serie hat der schottische Altmeister John Lunn gemeinsam mit der Songwriterin  Eivør Pálsdóttir von den Färöischen Inseln geliefert. Schon das Thema Stück „The Last Kingdom“ besticht mit nordischer Atmosphäre und den phantastisch-esoterich klingenden Vocals der Sängerin, die üblicher Weise in ihrer Landessprache oder auch in isländisch singt.

Die erste Staffel habe ich mir schon vor zwei Jahren angesehen und bin angenehm überrascht gewesen, weil ich zunächst nur mit einem billigen „Vikings“-Abklatsch gerechnet habe. Allerdings habe ich das Weitersehen der zweiten und dritten Staffel erst einmal zurückgestellt, um nicht mit den aktuell noch laufenden „Vikings“ durcheinander zu kommen. Jetzt ist die 5. “Vikings”-Staffel zu Ende (enttäuschend!) und so pflüge ich mich durch die insgesamt 26 Episoden von “The Last Kingdom” (die übrigens alle bei „Netflix“ zur Verfügung stehen) und freue mich gleichzeitig schon jetzt auf Staffel 4, die irgendwann in diesem Jahr produziert und ausgestrahlt werden wird.

Ulkig: Die Serie ist größtenteils in Ungarn gedreht worden und nicht in England oder in Irland. Im Jahr 866 führt der dänische Graf Ragnar seine Flotte an die Küste von Northumbria, wo er nach mehreren Schlachten den Sohn eines sächsichen Lords als Sklaven mit nach Skandinavien nimmt. Der geraubte Uthred erweist sich dort als nützlich und rettet die Familie des Grafen bei einem heimtückischen Anschlag eines Rivalen und wird mit großem Brimborium in die Familie aufgenommen. Als Uthred erwachsen ist, macht er sich auf den Heimweg, um in der britannischen Heimat seine Erbansprüche durchzusetzen, nachdem er erfahren hat, dass sein Onkel Aelfric sein Erbe an sich gerissen hat.

Vom Score – es gibt leider bisher nur 10 Kompositionen zu hören – gefallen vor allem noch das mit elektronischer Perkussion aufgemotzte „Lighting The Beacons“, in dem die Gesangsartistik nuanciert an die bulgarischen Frauenstimmen erinnert – ein Stück, das mit Sicherheit auch den Fans der isländischen Sängerin Björk gefällt und das ich mir mit einem geeigneten Remix auch als krachenden Schmachtfetzen auf den hiesigen Tanzflächen vorstellen könnte. Der Rest ist ein toller Mix aus New Age Bombast und keltischem Dark Ambient Chillout, den man auch genießen kann, ohne eine einzige Minute der Serie gesehen zu haben.

Die Darsteller sind im übrigen meistens aus anderen Serien bekannt, Hauptdarsteller Alexander Dreymon (“Uthred”) hat schon in der dritten Staffel der “American Horror Story” mitgewirkt - die ebenfalls in England geraubte “Brida” wird gespielt von Emily Cox, die vor allem Horrorfans kennen durch ihre Rolle der “Anita” in dem kultigen deutschen Zombie-Kurzfilm “Rammbock” aus dem Jahr 2010.

Veröffentlichung: 09. November 2018

Label: Sony Classical

Für Fans von: TV-Serie Vikings - Björk - Enya - Andreas Vollenweider

Verfügbar: CD (ab 23.11.18) & digitales Album

Web: http://www.bbcamerica.com/shows/the-last-kingdom/

Web: https://www.bbc.co.uk/programmes/p0344rr3

Web: http://www.bernardcornwell.net/

KAUFEMPFEHLUNG:    KKKKKKKKKK (1,875)

Sorry, aber für 2018 ist Dr. Music ausgebucht, neue Termine sind erst wieder ab Anfang 2019 verfügbar!

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