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Various Artists “Rough Guide To Psychedelic India”

Various Artists - Rough Guide To Psychedelic India

Label: World Music Network

Web: www.worldmusic.net

VÖ: 27. Januar 2015

TT: 67:17 Minuten

Verfügbar: CD & Digitales Album

Für Fans der Stilrichtungen:
World Music - Psychedelic Rock
Avantgarde - Neo Prog Rock
Fusion Jazz - Nu Disco - Tribal Goa

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TITELVERZEICHNIS:

KALYANJI & ANANDJI
Dance Music

ANANDA SHANKAR
Dancing Drums

SUNDAY DRIVER
Satyam Shivam Sundaram

THE BOMBAY ROYALE
Bombay Twist

SIMON THACKER’S SVARA-KANTI
Rakshasa

TIGER BLOSSOM
Brishtir Pani

ASHA BHOSLE
Dum Maro Dum

PABAN DAS BAUL
Kaliya

JAZZ THALI
Chamber Of Dreams

JYOTSNA SRIKANTH
Thillana

RAY SPIEGEL ENSEMBLE
Moksha

DEBASHISH BHATTACHARYA feat. JOHN McLAUGHLIN
A Mystical Morning

Note:

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Interessant, was das Label “World Music Network” immer wieder ausgräbt an archaischen Schätzen. Die Reihe „Rough Guide To The World Of“ gibt es bereits seit 1994 – die – vor allem für World Music Fans – hochwertige CD-Serie wird immer begleitet mit einem Büchlein, in dem Musikliebhaber zahlreiche Informationen zur Weiterbildung finden. Zu Beginn des noch jungen Jahres gibt es wieder mal ein paar höchst interessante Sampler für Alle, die etwas tiefer in die psychedelische Materie der 60er und 70er eintauchen möchten. Auch in Indien oder anderen Ländern wurde heftig herumexperimentiert, in dem man rockige elektronische Elemente mit der traditionellen Folklore des Landes kombinierte – „Rough Guide To Psychedelic India“ nimmt den Zuhörer mit zu einem flirrenden Trip durch früheste Bollywood-Sounds mit schrill klingenden Flöten, schnarrenden Sitartönen, von Tablas und ähnlichen Instrumenten vorangepeitschten Perkussionsorgien und Moog-Synthesizer-Wolken – schön verpackt im authentischen Retro-60ies Sound!

Die besten Tracks: „Dancing Drums“ vom leider schon verstorbenen indischen Fusion-Meister ANANDA SHANKAR ROY (nicht zu verwechseln mit der klassischen Tänzerin „Ananda Shankar Jayant“!), der sich in der westlichen Welt einen Namen gemacht hat durch seine furiosen alternativen Remixe von Hits wie „Jumpin’ Jack Flash“ (Stones) oder „Light My Fire“ (Doors). Esoterisch-mysteriös geht’s zu im Trance-Raga “Satyam Shivam Sundaran” von SUNDAY DRIVER, kultig-orchestral im „Bombay Twist“ von THE BOMBAY ROYALE. Es gibt aber auch zeitgenössisch-moderne Elemente: In „Rakshasa“ von SIMON THACKER’S SAVARA-KANTI treffen Flamencogitarren auf echoverhallte Dubeffekte, exzellent auch das virtuose Violinenspiel von Stephen James in „Moksha“, dem Titelsong des gleichnamigen vom RAY SPIEGEL ENSMEBLE veröffentlichten 2014er Albums. Die Band ist bekannt für ihren furiosen Mix aus Latin-Jazz und Bhangra-Rock. Im finalen „A Mystical Morning“ des Chaturangui-Spezialisten DEBASHISH BHATTACHARYA zeigt der englische Musiker JOHN McLAUGHLIN, warum er auch im Alter von 73 Jahren immer noch zu den besten Fusion-Gitarristen der Welt gehört. Interessierte finden das Stück auch auf dem 2013er Studio Album „Beyond The Ragasphere“.

Lediglich Klangfetischisten sollten nicht zu viel erwarten, denn wie in „Dum Maro Dum“ von der indischen Hindi-Sängerin ASHA BHOSLE zu hören, wurden hier teilweise uralte – in Asien und auch Arabien üblich - meistens nur auf billigsten MusiCassetten veröffentlichte Songs 1:1 übernommen. Ein Paradies für Sammler, die auch von sogenannten Field-Recordings angetan sind, aber nichts für HiFi-Gurus, die lieber ihre Lautsprecher anbeten anstatt ursprünglich-originäre Musik zu genießen.

KAUFEMPFEHLUNG:    KKKKKKKKKK (1,885)

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