00-Button-AbisZ

Zur Startseite musikverrueckt.de

JENNIFER BATTEN “ABOVE AND BEYOND”

Jennifer Batten - Above And Beyond

Musiker / Musicians:

Jennifer Batten (Guitars, Voice Box Vocals)
Michael Sembello (Vocals, Vocoder)
Kali Of Medusa (Vocals) (Track 4)
Stephen Klong (Drums)
Shokti (Drums)
Andre Berry (Bass)
Greg Philingaines (Piano, Upright Bass)
Roboa Jaco (Bass)
Sylmanian Percussion Group (Tracks 10, 11)
Sylmanian Philharmonic (Track 1)
Shirley Brewer & Kathy Collier
(Backing Vocals Track 4)

#xxx

01.
02.
03.
04.
05.
06.
07.
08.
09.
10.
11.
12.
13.
14.

TITELVERZEICHNIS:

Flight Of The Bumblebee
Ya ain’t Nothin’ Like A Fast Car
Wanna Be Startin’ Somethin’
Respect
Cat Fight
Headbangers Hairspray
Whammy Damage
Secret Lover
Voo Doo
Cruizin’ The Nile
Tar-Zenz Day Off
Giant Steps (Jazz Version)
Giant Steps (Rock Version)
Mental Graffiti

Time:

1:36
4:52
5:18
4:03
2:06
7:01
1:30
5:07
4:24
4:28
5:38
1:30
1:35
4:54

 

 

In den 70er und 80er Jahren noch eine Rarität – Solo Alben von Gitarristen oder anderen Mitgliedern erfolgreicher Bands – dazu noch größtenteils instrumental – für Plattenfirmen unsinniges Zeug, weil es sich so gut wie gar nicht verkaufen ließ. Solo Alben, die heute leider so gut wie unbekannt sind. Oder kennt irgendjemand “Influences”, das 1984er Solo Album des “Level 42”-Bassisten Mark King, das tolle 1985er “The Rhythmatist” vom “Police-Drummer Stewart Copeland oder gar das grandiose 1979er Studio Album “Hot Pickups” des Sessiongitarristen Arlen Roth, der sich selbst mit seinem Spiel auf hunderten von Veröffentlichungen bekannter Musiker verewigt hat. Ende der 80er kam dann Mike Varney, der exzellente Musiker wie Marty Friedman, Jason Becker oder Tony MacAlpine in den Focus stellte und gleich selbst für sein eigenes Label “Shrapnel Records” produzierte. Ausgelöst worden war dieser Boom durch die instrumentalen Rockmeisterwerke von Joe Satriani – ziemlich noch zu Beginn der 90er war es dann soweit für JENNIFER BATTEN, die den Star Michael Jackson auf einier seiner Touren begleitet hatte und den meisten ambitionierten Musikern, die diese Konzerte sahen, mit erstauntem Blick und offenen Mündern stehen ließ. Seinerzeit (und eigentlich auch heute noch) die beste Musikerin im Bereich Rock, die ich bis zum heutigen Tage gehört habe. „Above And Beyond“ ist eines der Meisterwerke, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde, müsste ich 20 auswählen. Los geht es mit der fantastischen Adaption des klassischen Hummelflugs (komponiert von Nicolai Rimsky-Korsakov) – hier als „Flight Of The Bumblebee“ unterwegs, in dem die Musikerin in gerade einmal 96 Sekunden als gitarrenspielende Gottheit outet. Vocals gibt es aber auch zu hören – im hyperaktiven „Ya Ain’t Nothin‘ Like A Fast Car“ „singt“ Michael „Maniac“ Sembello, im Otis-Redding-Aretha-Franklin-Cover „Respect“ steht Kari Milner (hier als „Kali Of Medusa“) am Mikrofon, Chefin Jennifer shreddert mit wuchtiger Intensität durch die 13 Stücke und liefert eine Blaupause für rockiges Gitarrenspiel in den 90er Jahren ab. Lehrmaterial für angehende und fortgeschrittene Autodidakten gleichermaßen. Mit „Wanna Be Startin‘ Somethin“ gibt es auch einen Tribut an den ehemaligen Chef Michael Jackson, der wiederum die Gitarristin mit auf die „Dangerous World Tour“ mitnahm – vom Konzert in Budapest gibt es das Album „Live in Bucharest: The Dangerous Tour“, auf dem JB virtuos herumwirbelt. Highlights des Albums sind neben der aufgeregten Hummel der „Cat Fight“, in dem JB mit Wah Wah und rasenden Sweep-Arpeggios fauchende und schreiende Vierbeiner zum Tanz bittet, das instrumentale Gitarren-Rock-Monster „Mental Graffit“, das zum Himmel schreiende „Headbangers Hairspray“ mit einer fetten Ladung voll gespickt mit fusion-jazz-rockigen „jeff-beck“schen Power-Booster-Licks und das mit der Unterstützung von der SYLMARIAN PERCUSSION GROUP aufregende weltmusikalische „Cruizin‘ The Nile“, in dem Jennifer mit furiosem Two-Hand-Tapping begeistert. Auf der Rückseite des Covers gibt es wieder einmal fehlerhafte Angaben: „Whammy Damage“ ist nur 90 Sekunden lang anstelle der angegebenen 4 Minuten und 52 Sekunden – das 12. Stück „Giant Steps“ ist zweigeteilt (in Track 12 und Track 13) – das finale Stück Nummer 13 („Mental Graffiti“) gibt es folgedem als Track Numero 14.

Veröffentlichung: 1992

Verfügbar: CD

Label: Voss Music Inc, Produced by Voss Records

Webseite: https://www.jenniferbatten.com/

KAUFEMPFEHLUNG:    KKKKKKKKKK (1,639)

Sorry, aber für 2018 ist Dr. Music ausgebucht, neue Termine sind erst wieder ab Anfang 2019 verfügbar!

Zur Startseite musikverrueckt.de